Frequently Asked Questions (FAQ)
Fragen und Antworten


An wen richtet sich das Programm KuQ und wer ist antragsberechtigt?
Antwort

Wie erfahre ich, ob in meinem Jugendamtsbezirk ein Gebiet der „Sozialen Stadt“/“E&C“ liegt, bzw. ob mein Stadtteil dazugehört?
Antwort

Wir haben die Fristen zur Interessenbekundung aufgrund der Kurzfristigkeit versäumt und konnten deswegen auch nicht an den Konzeptwerkstätten teilnehmen. Ist eine nachträgliche Interessenbekundung/Antragstellung möglich?
Antwort

Sind die Gliederungsvorgaben für die Wettbewerbsanträge der Jugendämter verbindlich?
Antwort

Was haben die Jugendämter bei der Antragstellung zu beachten?
Bestandsaufnahme
Antwort
Erfüllung der Antragsvoraussetzung
Antwort
Projektvorstellungen/Vorschläge, die von dem Verfügungsfonds gefördert werden sollen
Antwort
Kostenplan/Verfügungsfonds
Antwort


Gibt es ein spezielles
Wettbewerbsverfahren?
Gelten bestimmte Abgabefristen?
Antwort


Können wir die Mittel auch in 2003 einsetzen?
Antwort


Sind Eigenmittel der Jugendämter erforderlich?
Antwort

Abrechnung / Verwendungsnachweis
Antwort


Welche Verbindlichkeit haben die von der Regiestelle KuQ der Stiftung SPI entwickelten Arbeitshilfen?
Antwort


Die Arbeitshilfen der Regiestelle KuQ für die Unterstützung bei der Antragsstellung und Programmsteuerung im Einzelnen
Antwort


Wie habe ich mir den Programmsupport/Hotline vorzustellen?
Antwort

Wenn im Jugendamtsgebiet mehrere Gebiete der „Sozialen Stadt / E&C“ liegen, wie müssen die Anträge formuliert werden?
Antwort


Wenn im Jugendamtsgebiet ein Gebiet der „Sozialen Stadt / E&C“ mit kleiner Fläche und – im Vergleich zu anderen Gebieten – weniger Einwohnern liegt, kann auch dann die Fördermittelhöchstgrenze beantragt werden?
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An wen richtet sich das Programm KuQ und wer ist antragsberechtigt?

Das Programm KuQ wendet sich an alle Jugendämter / Kreisjugendämter, die ein Gebiet der Gemeinschaftsinitiative "Soziale Stadt" / “E&C“ in ihrem Zuständigkeitsbereich haben bzw. an die Landkreise, die zwischen BMFSFJ und den Ländern als "E&C" - Standorte ausgewählt worden sind.

Antragsberechtigt sind die Jugendämter. Es können für jedes Gebiet der "Sozialen Stadt" getrennte Verfügungsvoranträge gestellt werden.

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Wie erfahre ich, ob in meinem Jugendamtsbezirk ein Gebiet der "Sozialen Stadt"/"E&C" liegt, bzw. ob mein Stadtteil dazugehört?

Unter www.eundc.de können Sie, nach Bundesländern gegliedert, nachschauen. Sollte Ihr Gebiet dort nicht aufgeführt sein, fragen Sie bitte bei Ihrem Stadtplanungsamt nach.

Besonderheit: Einige Gebietskörperschaften sind zwar kein offizielles Programmgebiet "Soziale Stadt", aber in vergleichbaren Länderprogrammen, die mit vergleichbaren Vorgaben arbeiten.

Indiz dafür ist entweder ein entsprechender Beschluss der Stadt / Gemeinde / Landkreis oder die Einsetzung eines Quartiersmanagements, bzw. sind bereits formelles Sanierungsgebiet.

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Wir haben die Fristen zur Interessenbekundung aufgrund der Kurzfristigkeit versäumt und konnten deswegen auch nicht an den Konzeptwerkstätten teilnehmen. Ist eine nachträgliche Interessensbekundung/Antragstellung möglich?

Ja. Wir empfehlen jedoch von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, den Support-Dienst der Regiestelle KuQ in Anspruch zu nehmen. Senden Sie Ihre Fragen als E-Mail oder Fax oder wenden Sie sich telefonisch an

Stiftung SPI
Regiestelle KuQ

Müllerstr. 74
13349 Berlin

Tel 030/ 459 793-51
Fax 030/ 459 793-66
Email info@stiftung-spi.de

Herr Hartmut Brocke
Herr Rolf Heger


Wir versuchen innerhalb von 24 Stunden Ihre Fragen zu beantworten bzw. zurückzurufen. Vergessen Sie deshalb bitte nicht, Ihre Telefonnummer zu hinterlassen, damit wir Sie zurückrufen können.

Bitte tragen Sie sich auch in die Newsletterliste von www.eundc.de ein, über diesen Dienst informieren wir auch über das Programm KuQ.

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Sind die Gliederungsvorgaben für die Wettbewerbsanträge der Jugendämter verbindlich?

Ja. Aufgrund der Kürze der Zeit müssen wir die Antragsteller bitten, sich an die vorgegebene Struktur (Arbeitshilfe 1 KuQ) zwingend zu halten. Anlässlich der Konzeptwerkstätten haben wir erläutert, welche Erwartungen an Inhalt und Umfang wir an die Wettbewerbsanträge stellen (siehe nächste Frage).

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Was haben die Jugendämter bei der Antragstellung zu beachten?

Der Antrag soll 10 DIN A4 Seiten nicht wesentlich überschreiten.

I. Bestandsaufnahme

1. Beschreibung des Sozialraumes
Wir erwarten nicht eine ausführliche soziologische/demographische Studie, sondern aus der Sicht der Kinder- und Jugendhilfe, die Darstellung der vorherrschenden sozialen Problematik. In der Bewertung Ihres Antrages stellen wir diese Darstellung der vorherrschenden sozialen Problematik und der vermuteten demographischen Entwicklung mit Ihren Projektvorstellungen / Vorschlägen, die aus dem Verfügungsfonds gefördert werden sollen in Verbindung.

2. Bestehende soziale Infrastruktur
Hier genügt die Benennung der bestehenden Angebote, Einrichtungen und Akteure, die im Sinne der oben beschriebenen Darstellung der vorherrschenden Problematik und der vermuteten demographischen Entwicklung eine besondere Rolle einnehmen bzw. einnehmen sollen.

3. Vorortstruktur der sozialen Stadt
Hier erwarten wir eine knappe Zusammenstellung der bestehenden Strukturen/ Steuerungsmodelle des Programms „Die soziale Stadt“.

4. Zusammenarbeit von Ämtern und Jugendamt
Hier erwarten wir die Beschreibung des Ist-Zustandes der ämterübergreifenden Kooperationen. In sehr vielen Gebietskörperschaften gibt es bereits Verwaltungsvereinbarungen zwischen Sozial- und Arbeitsamt, gegebenenfalls unter Einbeziehung des Jugendamtes (Vergleiche Liste „Kooperationsbeispiele“ auf der Homepage www.kundq.de ) die Sie für die Umsetzung des Programms KuQ benutzen können. In den Fällen, in denen dies noch nicht im Sinne einer Verwaltungsvereinbarung formalisiert ist, erwarten wir eine verbindliche Erklärung, dass zumindest auf der Ebene der Amtsleitungen eine verbindliche Absprache zur gemeinschaftlichen Umsetzung des Programms KuQ getroffen wurde.

5. Vorhandene und wünschbare Bündnispartner (Akteure) auf lokaler Ebene
Hier sind insbesondere Bündnispartner/Akteure gefragt, die keine traditionellen Partner der Kinder- und Jugendhilfe sind, auf lokaler Ebene im Gebiet aber eine wichtige Funktion übernehmen könnten.

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II . Erfüllung der Antragsvoraussetzung

1. Freistellung
Das BMFSFJ erwartet von den Jugendämtern die Freistellung einer Person zur Umsetzung dieses Programms. In den Fällen, in denen aufgrund der Personalsituation eine Freistellung schwierig bis unmöglich ist, erwarten wir im Antrag eine Darstellung, wie die damit abgefragte Qualität der fachlichen Steuerung der strategischen und operativen Netzwerkarbeit verbindlich geregelt werden soll. Dabei ist Voraussetzung, dass die fachliche Steuerung im Sinne SGB VIII/KJHG beim Jugendamt liegt und nicht an Dritte delegiert werden kann. Die Ämterkooperation (strategisches Netzwerk) muss mindestens das Sozialamt und das örtliche Arbeitsamt umfassen. Die Beteiligung weiterer Ämter, z.B. Gesundheitsamt, Schulamt, Stadtplanungsamt, Kulturamt etc. ist erwünscht, aber hier in diesem Programm keine Bedingung.

Es muss das Verfahren beschrieben werden, wie Einvernehmen über die Förderung aus dem Verfügungsfonds hergestellt wird.

Eine weitere Erfordernis ist die Umsetzung und die Anbindung an das Gebiet "Soziale Stadt", in dem der Verfügungsfonds eingesetzt wird. In diesem operativen Netzwerk müssen Kooperationen beschrieben werden, z.B. zum Quartiersmanagement, Arbeitsgemeinschaften nach SGB VIII, lokale Bündnisse, Leiter der Einrichtungen etc., die sowohl die Frage der Bedarfsgerechtigkeit, der Umsetzung und der Ergebniskontrolle umfasst.

2. Dokumentations- und Berichtspflicht
Arbeitshilfe 8 KuQ gibt den Rahmen eines Dokumentations- und Zielwirkungsrasters der einzelnen aus dem Verfügungsfonds geförderten Maßnahmen/Projekte/Aktionen vor.

Antragsvoraussetzung ist die verbindliche Bereitschaft, diese Dokumentation und Auswertung in jedem Förderfall vorzulegen. Darüber hinaus muss aufgeführt sein, dass der geforderte Abstimmungsprozess zwischen Jugend-, Sozial- und Arbeitsamt durchgeführt wurde.

3. Teilnahme am Programm / Veranstaltungen
Zu den Antragsbedingungen von KuQ gehört die Teilnahme der vom Jugendamt benannten Personen an den drei Koordinationsveranstaltungen sowie die Teilnahme der Jugendamtsleitung, der Leitung des Sozialamtes und des Arbeitsamtes an der Amtsleitertagung (siehe Terminplanung).

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III. Projektvorstellungen/Vorschläge, die von dem Verfügungsfonds gefördert werden sollen

Als Förderfälle haben wir bzw. das BMFSFJ drei Hauptgruppen von Förderfällen aus dem Verfügungsfonds beschrieben:

a) Projektmaßnahmen
b) Veranstaltungen, Qualifizierung
c) Dokumentationen und Disseminationen (Öffentlichkeitsarbeit)

Bezogen auf die Programmphilosophie von KuQ haben wir Ihnen Arbeitshilfen (Prozesse zur Modernisierung des öffentlichen Handelns, Konsultationsergebnisse des Europäischen Weißbuches Jugend, ressortübergreifende Arbeitsprinzipien, verwaltungsinterne Vereinbarungen, Gender als Mainstreaming, Bildungsprozesse in der Kinder- und Jugendhilfe, soziale Arbeit als Koproduktion) zur Verfügung gestellt, um die Programminhalte einzelnen Fachstandards der Kinder- und Jugendhilfe zuordnen zu können.
Die Mittel des Verfügungsfonds sollen insbesondere in Projekte/Maßnahmen/Aktionen fließen, die an den Schnittstellen zwischen den einzelnen Zuständigkeiten und den sozialräumlichen Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Beteiligung unter Partizipation der Betroffenen sowie der Geschlechtergerechtigkeit angesiedelt sind.
  • Kooperation zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen, Jugendhilfeangeboten und Hauptschulen
  • Sicherung des erfolgreichen Übergangs von der Schule in den Beruf
  • Verknüpfung von Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes und sozialer Infrastruktur
  • Unterstützung und Initiierung von Gemeinschaftsprojekten in Ju-gendhilfeeinrichtungen und Schule, Jugendhilfeeinrichtungen und Arbeitsamt, Jugendhilfeeinrichtungen und sozialer Stadterneuerung, Jugendhilfe und lokaler Wirtschaft
  • Förderung der aktiven Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an lokalen Planungs- und Umsetzungsvorhaben und
  • Kooperation in den Institutionen der öffentlichen und privaten Gesundheitspflege

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IV. Kostenplan/Verfügungsfonds

Auf dem Hintergrund der Erfahrungen der Umsetzung des Programms lokaler Aktionspläne für Toleranz und Demokratie sowie unter Berücksichtigung der Erfordernis mit den Verfügungsfondsmitteln auf aktuelle Bedarfe und Tatbestände zu reagieren, erwarten wir keine abschließende Maßnahmen/Projekt/Aktions-Beschreibung und Kostenkalkulation, sondern in diesen Förderschwerpunkten zusammengefasste Zahlen. Sofern aus der Beschreibung der Projektvorstellungen/Vorschläge (III Ihres Antrages) die Plausibilität des Kostenplans für uns nur schwierig zu rekonstruieren ist, bitten wir darum, dass, getrennt vom Kostenplan, dieser erläutert wird. Abweichungen in Höhe von 20 % bei den drei Positionen bedürfen der vorherigen Zustimmung der Regiestelle KuQ. Wir müssen Sie deshalb bitten, bei erkennbaren Abweichungen im Verlaufe der Umsetzung des Programms, diese kurzfristig mitzuteilen und ein Einvernehmen zwischen dem Antragsteller und der Regiestelle herbeizuführen.

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Gibt es ein spezielles Wettbewerbsverfahren?
Gelten bestimmte Abgabefristen?

Da das BMFSFJ - wie die Jugendämter – daran interessiert ist, die Mittel des Verfügungsfonds möglichst schnell „vor Ort zu haben“, werden die eingereichten Wettbewerbsanträge nach Eingang bei der Regiestelle KuQ sofort bearbeitet, d.h. offene Fragen werden direkt telefonisch oder per E-Mail geklärt, gegebenenfalls der Antrag präzisiert.
Danach werden die Anträge den Gutachtern mit der Bitte um ein Votum zugesandt. Im Falle eines einheitlichen Votums bzw. bei unterschiedlichen Voten nach Diskussion in der Steuerungsrunde (siehe Programmstruktur www.kundq.de) trifft das BMFSFJ die Förderentscheidung in jedem Einzelfall.

Nach Vorliegen dieser Förderentscheidung fertigt die Regiestelle KuQ der Stiftung SPI die Fördervereinbarung - Bestandteil der Fördervereinbarung ist der Antrag und der Kostenplan - und sendet diese zur rechtsverbindlichen Unter-schrift an die Jugendämter.

Nach Unterschrift erwarten wir, dass der entsprechende Fördervertrag, ergänzt durch einen Mittelabruf in 2-Monatsschritten und der Angabe der Kontonummer, an die Regiestelle zurückgesandt wird. Mit Unterschrift der Regiestelle wird die erste Rate auf das angegebene Konto überwiesen.

Wir haben darauf verzichtet, Abgabefristen festzulegen, machen aber darauf aufmerksam, dass wir nach Antragseingang das Bewilligungs- und Vergabeverfahren einleiten und die Mittel begrenzt sind.

In den Fällen, in denen sich die Antragsabgabe durch die erforderliche ämterübergreifende Abstimmung verzögert, bitten wir um eine Information an die Regiestelle KuQ.

Im Rahmen der fachlichen Vorgaben des Programms KuQ gibt es keine inhaltliche Beschränkung zur Ausgabe der Verfügungsfondsmittel. Sollten Zweifel bestehen, bitten wir darum, den Programmsupport/Hotline in Anspruch zu nehmen.

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Können wir die Mittel auch in 2003 einsetzen?

Die Mittel aus dem Programm KuQ müssen bis zum 31.12.02 ausgabewirksam werden.

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Sind Eigenmittel der Jugendämter erforderlich?

Eigenmittel des Jugendamtes sind nicht erforderlich. Der Einsatz der Mittel als Ko- bzw. Startfinanzierung für Ressortübergreifende Projekte ist möglich.
Bei der Bewilligung der Verfügungsfondsmittel ist auf die Nachhaltigkeit des Förderzwecks zu achten.

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Abrechnung/Verwendungsnachweis

Die Fördervereinbarung sieht einen vereinfachten Verwendungsnachweis, gegliedert nach den drei Positionen, vor. Die Belege verbleiben beim Amt.
Der Abschlußbericht/Sachbericht besteht zum einen aus den ausgefüllten Formularen der Dokumentations- und Qualitätsprüfung und einer zusammenfassenden Bewertung des Jugendamts.

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Welche Verbindlichkeit haben die von der Regiestelle KuQ der Stiftung SPI entwickelten Arbeitshilfen?

Die Stiftung SPI hat die fachlichen Programmstandards in die Form von Arbeitshilfen übersetzt. Sowohl im Antragsverfahren aber insbesondere bei der Dokumentation und Auswertung erwarten wir Verweise auf die einzelnen Arbeitshilfen bzw. die Zuordnung der Projekte / Aktionen / Maßnahmen zu den dort aufgelisteten Fachstandards, damit das Programm KuQ von Ihnen und uns ausgewertet werden kann.

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Die Arbeitshilfen der Regiestelle KuQ für die Unterstützung bei der Antragsstellung und Programmsteuerung im Einzelnen:

I. Gliederungsvorgabe für die Wettbewerbsanträge der Jugendämter
Zur Unterstützung bei der Erstellung der Wettbewerbsanträge bietet diese Arbeitshilfe eine konkrete Gliederungsvorgabe. Außerdem werden Antragsvoraussetzungen erläutert und Hinweise zu den Inhalten von förderungsfähigen Projektmaßnahmen gegeben.

II. Fünf Grundsätze der Modernisierung öffentlichen Handelns
Die fünf Grundsätze des öffentlichen Handelns beschreiben Maximen einer Modernisierung der Jugendverwaltung. Diese Arbeitshilfe liefert ein verlässliches, kreatives und standardisiertes Raster für die Einordnung und Vergleichbarkeit von KuQ-Vorhaben und -Ergebnissen innerhalb der nationalen und europäischen Jugendhilfe. Sie setzt die Schwerpunkte: Bildung, Arbeit und soziale Integration, Partizipation und Information sowie Gesundheit, Toleranz und Weltoffenheit, Mobilitätsentwicklung und Ehrenamt.

III. Konsultationsergebnisse des europäischen Weißbuches Jugend als Arbeitshilfe
Diese Arbeitshilfe untersetzt die Grundsätze der Jugendverwaltungsmodernisierung durch die Darstellung einer Konsultation von Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft, von Jugendorganisationen, der wissenschaftlichen Gemeinschaft, der politisch Verantwortlichen und der Verwaltung. Diese Konsultation fand in der Zeit von Mai 2000 bis März 2002 statt und ist durch ihren großen Umfang und die hohe Vielfalt gekennzeichnet. Die dort aufgeführten Inhalte und fachlichen Standards setzen wichtige Schwerpunkte für eine moderne Kinder- und Jugendpolitik.

IV. Ressortübergreifende Arbeitsprinzipien, verwaltungsinterne Vereinbarungen und deren Übersetzung auf die lokale Ebene
Diese Arbeitshilfe liefert Vorgehensweisen zum Etablieren und Gestalten ressortübergreifender Kooperation. Dabei fasst die Arbeitshilfe Ergebnisse und Erkenntnisse der Bertelsmann-Studie „Kooperation statt Konkurrenz“ stichwortartig zusammen. Diese Stichworte können als Leitfaden für die interne Diskussion dienen.

V. Gender als Mainstreaming
Mit dem Paradigma des Gendermainstreamings und dessen Umsetzung auf lokaler Ebene beschäftigt sich eine weitere Arbeitshilfe. Sie liefert einen Vorschlag für die effektive und offene Prozessgestaltung des Gendermainstreamings. Die Arbeitshilfe zeigt Genderstrategien der Kinder- und Jugendhilfe, setzt sich mit der Entwicklung von Gender-Kundigkeit auseinander und hilft bei der Entwicklung eines „Gender-Checks“.

VI. Bildungsprozesse in der Kinder- und Jugendhilfe
Diese Arbeitshilfe beschäftigt sich mit dem Zusammenwirken der verschiedenen Bildungsformen für die Herausbildung von Zukunftskompetenzen. Für die Gestaltung von Bildungsprozessen im sozialen Nahraum wird empfohlen, sich hin zu familienunterstützenden, -ergänzenden und –ersetzenden Angeboten, kinder- und jugendunterstützenden Angeboten sowie Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit zu orientieren. Außerdem sollten diese Angebote nach den Lebensphasen strukturiert werden. (siehe auch 11. Kinder- und Jugendbericht der BR).

VII. Soziale Arbeit als Koproduktion
Eine weitere Arbeitshilfe definiert strategische Ziele und Handlungsebenen von sozialer Arbeit als Koproduktion. Dabei werden die verschiedenen Handlungsebenen in einzelnen Abschnitten detailliert betrachtet: strategische Ziele aller Koproduktionsebenen, administrative, methodische und sozialräumliche Ebene, Aktionsebenen der sozialen Integration im Wohnumfeld und die Ebene der öffentlichen Sozialraumkampagnen (von der Reaktion zur Aktion ).

VIII. Eckpunkte eines Dokumentations- und Zielwirkungsrasters der einzelnen aus den Verfügungsfonds geförderten Maßnahmen, Programmen, Aktionen
Abschließend stellen wir eine Arbeitshilfe vor, die ein Dokumentations- und Zielwirkungsraster geförderter Maßnahmen , Projekte und Aktionen umfasst, welches auch als Modell über KuQ hinaus Verwendung finden kann. Im Programm KuQ dient es zur prozessbegleitenden Erfassung und zielkontrollierten Steuerung der Umsetzung der aus den Verfügungsfonds finanzierten Vorhaben.

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Wie habe ich mir den Programmsupport/Hotline vorzustellen?

Wir bieten an, dass Sie, sowohl in der Phase der Antragstellung, als auch der Programmumsetzung, die Regiestelle per E-Mail oder Telefon um Auskunft, ggf. um Zustimmung bei Antragsveränderungen jederzeit anfragen können. Wir werden versuchen, an Werktagen innerhalb von 24 Stunden zu antworten.

Die uns gestellten Fragen werden redaktionell bearbeitet und in dieser FAQ-Liste veröffentlicht.

Nach der Auswahl der Jugendämter werden wir die Kollegen/-innen, die mit der Durchführung des Programms KuQ vor Ort beauftragt sind, im Internet auf dieser Homepage veröffentlichen, damit Sie einen direkten und kollegialen Erfahrungsaustausch durchführen können.


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Wenn im Jugendamtsgebiet mehrere Gebiete der „Sozialen Stadt / E&C“ liegen, wie müssen die Anträge formuliert werden?

Es ist notwendig, für jedes einzeln ausgewiesene Gebiet einen gesonderten Antrag zu stellen, wobei sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorbehält, die Fördermittelhöchstgrenze pro Gebiet von EUR 50.000,- antragsbezogen zu reduzieren, um Wettbewerbsnachteile gegenüber Jugendämtern mit nur einem Gebiet auszugleichen. Konkret bedeutet dies: bis zu 2 Gebieten je EUR 45.000.-- zu beantragende Fördersumme; ab 3 Gebiete je EUR 40.000.-- zu beantragende Fördersumme.


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Wenn im Jugendamtsgebiet ein Gebiet der „Sozialen Stadt / E&C“ mit kleiner Fläche und – im Vergleich zu anderen Gebieten – weniger Einwohnern liegt, kann auch dann die Fördermittelhöchstgrenze beantragt werden?

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend behält sich vor, die Fördermittelhöchstgrenze pro Gebiet von EUR 50.000,- antragsbezogen zu reduzieren, um die Wettbewerbsgleichheit zu gewährleisten.


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